Auf geht’s nach Paris, konkret in den geschichtsträchten Stadtteil Versailles. Vier Tage „Lac d’Orient“ liegen hinter uns. Wie immer: unser kleiner mit Fähnchen und Wimpeln behangener roter Bus in einem Meer überteuerter, protziger, aber auch einladender Caravans… wir sind das Highlight der Menschenmenge, die sich nur notdürftig für Fußball – eher jedoch für Rugby – interessiert. Camper sind ein ganz eigenes Völkchen, hier sind es insbesondere Europäer aus Großbritannien und der Niederlande. Spannende Gespräche, witziger Humor und eines gemein: Weltoffenheit und gediegene Gemütlichkeit. Meine persönliche Attraktion: unser Nachbar-Wohnmobil, mit lieben Menschen um die 80 Jahre, hat heute Nacht gewackelt und gequietscht. Schön, dass auch ichnoch belehrbar bin. Bis jetzt schüttle ich ganz entgeistert den Kopf…. nur weil für Kinder Mamas und Papas bekanntermaßen ja asexuell sind, lieben wohl alle Menschen die Liebe und die Lust am Leben. Eigentlich müsste ich es ja selbst am Besten wissen – dennoch Sprachlosigkeit und übermannte Freude zugleich!