Irgendwo in Ungarn

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Ich bin geschafft. Nicht nur deswegen, schaffe ich es heute nur wenige Zeilen zu platzieren, um morgen endlich mehr zu schreiben und die vergangenen zumeist strapaziösen und langen Tage Revue passieren zu lassen.

Ich bin irgendwo im Nirgendwo in den ungarischen Bergen Nähe der Grenze zu Rumänien. Es waren gefühlt hunderte Stunden die kurvenreichen Straßenzeilen Richtung Himmel zu streichen, um nicht samt Bulli und Ruppi – meinem Stofffhund, die meisten von Euch müssten ihn noch kennen – gen Boden entlang bunt und grün bemalter Waldkulisse zu fallen. Den Serpentinen sei Dank.

Wir sind gestrandet. Wie im letzter Jahr. Viele ereignisreiche Ketten und irgendein kleiner Platz inmitten kleinerer Finnhütten, vermutlich ein ehemaliges Ferienlager im ungarischen Nationalpark Bütt. Die großartigen Menschen dieses kleinen, aber wunderbaren Landes waren so nett und haben uns aufgenommen. Endlich haben wir Wasser, Strom und diesmal einhundertprozentige Natur. In der Ferne Musik von der Dorfdisko im Auenland.

Ein Kurzumriss der vergangenen Tage: Anhänger beim Rückwärtsfahren ab – Schaden am Anhängermechanismus und eigens repariert, nächtliche Stellplatzsuche, Vollbremsung samt aufgegangenem Schrank und zerbrochenen Gläsern – dafür aber drei Nächte dank netter Menschen ohne einen Taler schlafen dürfen. Morgen berichte ich mehr; und dann in ganzer Länge. Die Nacht ruft mich heim…

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