Von verschluckten Gedanken und der Emsigkeit der SüdOst-Asiaten

Südost-Asien hat meine Sprache verschluckt – nicht nur meine Sprache, irgendwie sind auch meine Gedanken abhanden gekommen und ich mache mich allmählich auf die Suche nach ihnen. Selten habe ich mich so unruhig und unwissend gefühlt, wie hier – abgeschieden von meiner Familie und meinen Freund*innen. Die Länder sind atemberaubend und ergreifend – um nichts…

Verdrehte Welt – die Thailänderin in mir

Wenn einer immer Recht haben will, wird er dies selbst wohl kaum zu geben können. Wenn jemand immer alles besser weiß, ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls bescheiden, dies zu bestätigen. Und wenn jemand seinen Stress zum Stress anderer macht, dann vermutlich am allerwenigsten. Besonnenheit und Freundlichkeit, Tugenden die in Thailand allgegenwärtig sind und bei mir eine…

Gedanken aus der Ferne

Morgens um acht – es klingelt der Wecker. Das Handy zeigt: mehrere Nachrichten und Anrufe, entweder von gestern Abend oder heute Morgen. Neun Uhr – man sitzt in der Bahn. Der Laptop hockt der Frühe wegen verwundert auf dem Schoß des Berliners, der hingegen ist weniger verwunderlich, für ihn es normal. Er arbeitet Emails ab….

Was frau zum Leben braucht (ist Mama)

Frankreich ist ein Paradies. Ich habe mich verliebt. Verliebt in den atlantischen Ozean. War ich doch für lange Zeit schon einmal in Italien (Am kommenden Samstag, machen wir Euch dennoch platt Ihr Pizza-Halunken!!!), verfange ich mich hier in dem Netz des mitteleuropäischen Paukenschlags: mediterran trifft auf gediegen. So wie sich Großbritannien und der Nord-Westen Frankreichs…

Der deutsche Mann und seine französische Klorolle

Wollte meine Mama doch eigentlich mehr Anekdoten über das französische Leben hier fernab von Deutschland lesen, komme ich nun nicht mehr umhin eine kurze Auffälligkeit über den deutschen Mann zu formulieren. Mir ist klar, dass uns an diesem geschichtsträchtigen Tag – dem Tag, an dem deutlich wird, dass Großbritannien die EU verlässt – eigentlich wichtigere…

Immer der Zeit entgegen

Nach dem es mich in Paris nahezu aufgefressen hat, kann ich nach dem Großstadtgetummel, zurück am Atlantik – diesmal in nordwestlichen Fé Camp, Ruhe, Abstand und ganz viel Weitblick gewinnen. Beim Camping oder Zelten ist es anders als im disziplinierten und geordneten Leben eines Jedermanns in Deutschland. Bloß kein Griff zu viel, keine vertane Energie…